Australien 2016 - Sebastians Auslandssemester

05Sept
2016

Gut in Deutschland gelandet.

Auch wenn meine Ankunft in Deutschland und das Ende des 6-Monatigen Auslandsaufenthaltes schon genau zwei Wochen her ist, möchte ich euch trotzdem sagen wie schön die letzten Wochen waren und das es sehr schön ist wieder zuhause zu sein. Mitte Juni musste ich drei Prüfungen an der Uni in Australien ablegen. Das Semester endete mit einem angemessenen Abschluss und einem guten Bestehen aller Kurse. Am selben Wochenende, an dem die letzte Klausur geschrieben wurde habe ich die Ostküste Australiens verlassen und mit drei Freunden an die Westküste nach Perth geflogen. Christian, Elias, und Ronny waren über die Monate an der Gold Coast meine besten Freunde. Wir beschlossen unsere Zeit mit einem Road Trip entlang der Westküste zu beenden. Von Perth aus hatten wir 7200km und vier ganze Wochen zusammen in einem kleinen Bulli vor uns bevor wir Mitte Juli Darwin erreichen wollten. Die Zeit an der menschenverlassenen Küste in Richtung Norden, jeden Tag unterwegs auf der Straße, durch Wüsten, entlang schöner Landschaften war im Nachhinein betrachtet die schönste Zeit des halben Jahres. Wir verstanden uns über Wochen auf engstem Raum sehr gut. Das Highlight der Tour setzte eine geführte Schnorchel Tour in Broom am Ningaloo Reef. Wir sind im Ozean mit Buckelwahlen, Wahlhaien, Manta Rochen und Orcas geschwommen. Im Norden bei Darwin haben wir wildlebende Krokodile vom Boot aus gefüttert. Die vielen Nationalparks im Westen bieten viele Möglichkeiten der Erkundung und für Wanderungen. Von Darwin aus sind wir zu dritt nach Bali geflogen und haben 10 Tage in Indonesien verbracht. Eine ganz andere Kultur und neue Sitten beeindruckten auf ganz andere Art und Weise. Zum Abschluss der 6 Monaten ging es nach China und Taiwan für insgesamt 3 Woche. Sophie, Annika und Louisa kamen für genau diese Zeit aus Deutschland nach Hong Kong und wir verbrachten zu viert eine unvergessliche Reise in Süd-Ost Asien. Mega Metropolen und schöne Landschaft auf Taiwan, viel zu viel Leute und andere Essgewohnheiten hatten es auf sich. Nun ist der Alltag in Deutschland auch schon wieder eingekehrt. Die Zeit werde ich nie vergessen und bin froh den einen nach dem anderen von euch wieder zu sehen!!

15Juni
2016

Danke für den Besuch

In den letzten Tagen ist so viel passiert das es eigentlich für das restliche Jahr ausreichen könnte. Es brauchte schon gute zwei Tage um zu realisieren, dass Tobi, Markus und Tobi den ganzen Weg von Deutschland aus auf sich genommen haben um mich zu überraschen. Ich durfte den Jungs in zwei Tagen die Gold Coast zeigen. Wir waren feiern in der Stadt, auf dem Q1 Tower, sind mit Elektro-Rollern umhergefahren, habe meine Freunde von hier vorgestellt und die kommenden Tage geplant. Am Freitagabend sind wir in Richtung Norden gefahren. Wir hatten in den Tagen in Surfers Paradise Pech mit dem Wetter und es freute uns umso mehr das 1000km nördlich der Sommer kein Ende kennt. Zwei geführte Tagestouren auf den Whitsunday Islands und Fraser Island waren die absoluten Highlights! Wir waren viel am Strand, im Wasser oder am Wandern in Wäldern und Bergen. Die restliche Zeit verbrachten wir im Auto um die geplanten Kilometer in 8 Tagen zu schaffen. Weil die Jungs etwas unter der Zeitumstellung litten waren wir nahezu jeden Morgen vor dem Sonnenaufgang wach. Das war ideal um den Tag und das Sonnenlicht zu nutzen. Der Road Trip war super und wir hatten durchgehend Spaß (was nicht übertrieben ist). Nach der Rückkehr in der Stadt haben wir das Surfen ausprobiert und mich hat es direkt auf den Strand gehauen, so das meine Lippe für 4 Tage dick war und die Nase blutete. Der Vorführeffekt um zu zeigen wie gut ich surfen kann hatte bestens funktioniert. Die letzten drei Tage waren wir in Sydney. Die Stadt zu sehen war ein Traum von den Jungs nach der langen Anreise. Zu Fuß sind wir die Sehenswürdigkeiten abgelaufen. Dann kam es am Dienstagmorgen auch schon zum Abschied. Die Uni ruft wie die Jungs immer so schön sagten. Auch für mich kommen jetzt die Klausuren. Zeitlich hat der Trip optimal zwischen letzte Vorlesung und den Klausuren gepasst… als hätten sie es gewusst. Danke für die Überraschung an dieser Stelle!

  Die mitgebrachten Hochschule-Bochum-Jacken waren überall ein Hingucker Der kleine Bulli, in dem wir mit 4 Leuten für 8 Nächte geschlafen haben. Gemütlich war es alle Fälle Tagestour um die Whitsunday Islands. Traumhaft schöne Strände Am weißen Strand auf den Whitsunday Islands Der erfahrene Reiter Markus konnte sich auf dem Ponny im Freilichtmuseum in Rockhampton halten :D Auf der Spitze eines Berges in der Nähe von Rockhampton musste die Siiegerpose zum Sonnenuntergang eingehalten werden :D Mit dem Offroad Bus ging es über die Fraser Island am Freitag Lake Mc Kinsey auf Fraser Island. Aus dem Süßwassersee haben wir getrunken als wäre es Leitungswasser. Sehr gesund wie man uns erzählte Australien 2016 Vor der Oper und der Harbour Bridge in Sydney Sydney Oper

So langsam bin ich bereits dabei meine Sachen zu packen. Am Samstag geht’s nach Perth in Westaustralien. Das Semester ist vorbei. Mit Elias, Ronny und Christian, meinen besten Freunden aus Surfers Paradise in den letzten Monaten haben wir eine Art Abschlusstrip an der Westküste des Kontinentes geplant. Wir haben uns für 4 Wochen den Weg von Perth nach Darwin in einem kleinen Camper-Bulli vorgenommen. Luxus wird das in keinerlei Hinsicht, aber wir machen den Trip auch wegen des Abenteuers. Die Küste ist so gut wie nicht besiedelt. Bleiben wir gespannt wie viel auf den knapp 5000 km zu sehen ist.

Hoffe euch allen geht es in Deutschland gut.

02Juni
2016

Überraschungsbesuch

Nichts ahnend saß ich vor ein paar Stunden auf dem Balkon und habe drei in meinen Augen verrückte Jugendliche mit Perücke und Sonnenbrille auf unser Haus zulaufen sehen. Natürliche habe ich an nichts Besonderes gedacht, bis ich die Jungs tatsächlich erkannt habe.

Tobi, Markus und Tobi sind von Düsseldorf über London und Singapur nach Australien gekommen um mir eine Überraschung zu machen und mit mir 10 Tage hier zu verbringen. Mit den Jungs Studiere ich in Bochum zusammen. Ich bin noch immer sprachlos und habe mir schon gefühlt 10-mal erklären lassen wie sie nach hier gekommen sind… ich kanns nicht glauben!

Die Überraschung ist mehr als gelungen! Danke Jungs!!

Wir waren gerade erstmal im Meer und morgen wollen wir dann für 10 Tage mit einem Bulli in den Norden nach Cairns und wieder zurück zur Gold Coast. Melde mich in zwei Wochen wieder.

… und die meisten von euch haben es auch noch gewusst :D danke für die Mitbringsel!

Die beste Überraschung!

01Juni
2016

Sport und Wetter

Hallo Ihr zuhause, schöne Grüße in die warme Heimat. Wie ich hörte gab es schon Tage mit bis zu 30 Grad in Deutschland und mit Ausnahme der Unwetter ist der Sommer angekommen. Mir geht’s weiterhin super und mit den Leuten hier lässt sich immer noch viel unternehmen. Die Australier haben in Bezug zum Wetter eine für uns eigenartige Wahrnehmung. Zum Ende des Herbstes wird es hier tagsüber 20-25 Grad und nachts um die 15°. Abends Laufen die Leute hier zum Teil mit Winterjacken und Schal die Strandpromenade entlang. Im Aldi werden Skisachen und Schneeschüppen verkauft obwohl es hier noch NIE Schnee gegeben hat. Ich habe schon mit vielen Leuten gesprochen die in ihrem ganzen Leben noch nie Schnee gesehen haben. In ganz Australien gibt es Aldi, der genau so aussieht wie bei uns. Die Angebote der Woche sind Winterkleidung und Schneeausrüstung. An der Gold Coast hat es noch NIE Schnee gegeben :D

Die beliebtesten Sportarten sind hier neben Wassersport, Rugby, Australien Football und Fußball. Australien Football ist eine Mischung aus American Football, Rugby und Fußball. Das Spiel sieht hart aus und findet auf einem riesigen, ovalen Feld, viel größer als ein Fußballfeld statt. Soweit ich weiß wird das auch nur in Australien gespielt und hier in jeder Bar übertragen. Wir sahen vor zwei Wochen die Gold Coast Suns in Ihrem Heimatstadion verlieren. Trotzdem war es ein gelungener Tag und wir haben nach gut 2 Stunden auch den Großteil der Regeln verstanden.

Das Gold Coast Station in dem Australien Football gespielt wird. Super interessant und eine vollkommen neue Mischung aus einigen Sportarten für uns. Die Spieler dürfen das Oval schießen, werfen und auch sonst schien alles erlaubt :D Wir haben uns mit einer größeren Gruppe für den Samstag verabredet um das Spiel hier in der Stadt zu sehen. Die Stimmung war bestens

Wir spielen oft Volleyball auf dem Campus der Uni oder am Strand. Ansonsten geht’s natürlich oft surfen. Das ist hier einfach am unkompliziertesten und die Bedingungen sind super dafür, einfach ins Wasser und los. :-)

Am Strand gibt es öffentliche Volleyball Plätze. An dem Abend haben wir bei aufgehendem Vollmond gespielt... wir werden auch so langsam immer besser Mit den Jungs auf zum Surfen Eine Pause vom Surfen muss auch sein. Im Wasser sieht man die vielen Surfer. Anstrengend aber genial im Wasser zu sein. Macht uns Spaß :) Eine der vielen schönen Strände hier Die ganze Küste entlang bewachen Liveguards den Strand und passen auf die Wassersportler auf. Traumhafter Job

Vorgestern haben wir wieder einmal eine Wanderung gemacht und sind im 30min entfernten Nationalpark von Burleigh Heads auf den Cockrock geklettert. Die Aussicht auf den weiten Ozean war super und hat uns mal wieder spüren lassen, wie klein wir doch sind.

Wanderung im Nationalpark über Stock und Stein. Die Wanderung auf den Cockrock hatte wieder einmal viel mit Klettern zu tun Die Aussicht bei der Wanderung Am Horizont die Hochhäuser von Surfers Paradise am Strand

Am letzten Wochenende haben wir uns mit vielen Studenten an einem öffentlichen Grillbereich in einem Park getroffen und beim australischen BBQ die letzten Wochen Review passieren lassen. In zwei Wochen werden Klausuren geschrieben und dann verlassen schon viele von uns das Land. Aus diesem Grund kam es quasi zu einem vorzeitigen „Abschiedsgrillen“. 

Grillen am Fluss mit Sonnenuntergang

In den nächsten Wochen gilt es das letzte Uniprojekt fertig zu stellen und auf die Prüfungen vorzubereiten. Trotzdem kommen die freien Tage hoffentlich nicht zu kurz um die Stadt noch einmal zu erleben. Noch einmal ein Paar Eindrücke aus Surfers Paradise:

Das höchste Gebäude der Südhalbkugel. Mit 322m der Q1 Tower in Surfers Paradise Vom Q1 Tower gibt es einen schönen Blick auf die Stadt Ebenfalls typisch, die Einfamilienhäuser mit Palmen an unzähligen Seen und Flüssen Bei einer der vielen Aktionen von der Fachschaft organisiert gab es Spiel und gratis Abendessen für internationale Studenten Das gängige Menü in Australien. Steak mit BBQ-Soße

20Mai
2016

Nationalparks

Wir befinden uns in der 11. Woche des Semesters in mitten des Herbstes mit kurzen Tagen, die allmählich abends etwas kühler werden aber trotzdem noch kurze Hosen zulassen. In der 15. Studienwoche werden die Abschlussprüfungen geschrieben. Bis dahin ist noch etwas Zeit, wobei sich die Vorlesungen bald schon dem Ende neigen.

Von meinem Zimmer aus lässt sich gerade jetzt im Herbst der Sonnenuntergang einfach super sehen. Kaum zu glauben das die Sonne schon um 17 Uhr unter geht… Sonnenuntergang in Surfers Paradise Sonnenuntergang in Surfers Paradise Blick in die andere Richtung zum Meer vom Balkon

Da die Wellen an der Gold Coast ihren niedrigsten Stand des Jahres im Herbst erreicht haben, haben wir uns getraut unsere Kameras mit ins Meer zu nehmen und ein paar Fotos zu versuchen. :D nicht das man denkt die Wellen wären hier immer so klein. Im Moment haben wir das Gefühl auf einem See zu paddeln. In den letzten Wochen kamen noch über 3m hohe Wellen auf uns zu die dann aber auch zu stark sind um auf ihnen zu stehen.

Mit meinem Mitbewohner Elias auf eine Welle wartend Surfen direkt am Strand von Surfers Paradise Bild aus der Welle auf die Skyline der Stadt Pause am Strand muss auch sein ;)

Mit Ronny einem guten Freund zusammen haben wir uns an einem freien Freitag elektrische Roller ausgeliehen und sind für Stunden die Küste hoch und durch private Wohnsiedlungen gedüst… das war verdammt cool.

Mit Ronny auf den Elektrorollern durch die Stadt Pause beim Tagestrip am Spit. Im Hintergrund die Skyline der Stadt

An den letzten zwei Wochenenden haben wir jeweils mit einer Gruppe von 5 Leuten eine private Tour in die Nationalparks im Hinterland unternommen. In einer Stunde Fahrt lassen sich die besten Berge und Wasserfälle in den Wäldern besteigen. Ein Rundkurs in einem Nationalpark von 17 km hat uns ganze 5 ½ Stunden strammen Marsch gebraucht. Die überwiegende Strecke des Weges waren ganz offensichtlich nicht die meisten Leute in der letzten Zeit gelaufen. Beim Wandern sind wir im Wald auf eine ca. 2,5 Meter lange Würgeschlange gestoßen. Wir haben uns so richtig erschrocken als das Tier direkt neben unserem schmalen Weg wartete. Mit großen Umweg und unter Adrenalin sind wir an ihr vorbei. (Wobei wir Deutschen einsehen mussten das die Schlange ein „es“ ist und keine „sie“, wie wir es in der deutschen Sprache bezeichnen. Wir wurden von unserer französischen Freundin belehrt und haben noch so einiges über die verschiedenen Sprachen gelernt)

  Super Aussicht im Nationalpark Die ca 2,5m lange Schlange direkt am Weg Wanderung im Wald

Die zweite Wanderung begann um 1:30 Uhr in der Früh mit der Fahrt zum Mount Warning. Unser Ziel war es noch vor dem Sonnenaufgang um kurz nach 6 Uhr auf der Spitze des Berges zu sein. Nach der nächtlichen Fahrt begann die Wanderung mit Kopflampen im Dunkel. Nach den ersten 4 km wurde aus dem Wandern auch eher ein Klettern. Die Bedingungen des Weges der letzten Etappe sind auf dem Bild gut zu sehen (und das bei Nacht)! Wir haben es dennoch geschafft und konnten von der Spitze des höchsten Berges der Umgebung als erstes den Sonnenaufgang in Australien sehen, wofür der Berg hier bekannt ist.

Der erste Sonnenstrahl auf den Kontinent Die Gruppe auf der Spitze des Mount Warning Unfassbar aber wahr... den Weg ging es bei Nacht mit Taschenlampe hoch Die Wanderer

05Mai
2016

Sunshine Coast - Fraser Island

 

Über das lange Wochenende vor einer Woche haben wir uns für 5 Tage auf den Weg gemacht die Sunshine Coast nördlich von Brisbane zu erkunden. Mit erneut zwei Camping-Bullis sind wir die Küstenstädte abgefahren und auf dem Rückweg die Küste aus den Bergen des Hinterlandes bestaunt. Wir waren die selben 6 Leute wie schon auf dem Trip Wochen zuvor.

Mit den Hippi Camper-Bullis waren wir unterwegs und konnten sogar auf dem Dach unterm Sternenhimmel schlafen. Die Temperatur in der Nacht war dafür noch ausreichend. Australien hat ganz andere Sternenbilder als wir aus Europa sehen. Der Ort Noosa an der Sunshine Coast vom Aussichtspunkt Strand an der Sunshine Coast an dem wir baden waren Dort waren wir surfen. Hatten praktischerweise unsere Bords auf der Fahrt im Bulli dabei In jedem Park und an jedem Strand gibt es BBQ Stationen die immer sauber sind und von jedem genutzt werden können Staubige Fahrt durch die Berge des Hinterlandes. Die Bullis haben es gerade noch so hinbekommen die steilen Wege hoch zu kommen

Auf dem Trip sind wir von Rainbow Beach mit einer Fähre auf die Insel „Fraser Island“ gefahren. Die 123km lange Insel ist die größte Sandinsel der Welt und besteht über 98% aus Sand. Nur mit geführte Touren oder wüstentauglichen Jeeps darf man auf die Insel, weil am Strand entlang gefahren werden muss. Im subtropischen Regenwald auf der Insel gibt es die gefährlichsten Australischen Tiere und traumhafte Seen. Heute gibt es nur noch 0,3% des Regenwaldes von der Fläche die es vor 250 Jahren bei der ersten Besiedlung durch die Europäer gegeben hat. Sehr viele Australier mit denen ich gesprochen haben sagten mir, dass der Lake McKenzie auf Fraser Island der schönste Ort ganz Australiens sei. Die Farben der Natur waren so unfassbar surreal dort...

Lake McKinzey auf Fraser Island. Traumhaft schön Lake McKinzey auf Fraser Island Klares Wasser im See auf der Insel

 

Adler mit weißem Federkleid und einer Spannweite von über 2 Meter sind uns auf der Insel gefolgt. Auch Dingos haben wir am Strand gesehen (die weltweit größte Population von Dingos gibt es auf der Insel). Der Verkehr findet wirklich auf dem Strand statt. Es landen Flugzeuge auf dem Sand direkt am Wasser und die Polizei führt sogar Radarkontrollen durch um zu kontrollieren ob die Geschwindigkeitsbegrenzung mit 80km/h am Strand eingehalten wird. Die einzigen „Steine“ auf der Insel sind kleine Steinchen aus Vulkanasche die von Vulkanausbrüchen auf den Fidschi Islands (Ozeanien) über den Ozean angespült wurden. Hab solche als Andenken natürlich mitgenommen ;)

Wir sind bei der geführten Tour mit unserem Fahrzeug am Strand liegen geblieben. Während der 2 Stündigen Reperatur konnten wir den Sonnenuntergang am Strand genießen. Ein Passagierschiff von 1905 ist mit über 300 Passagieren an den Sandbänken der Insel unter gegangen Der breite Strand auf Fraser Island auf dem der ganze Verkehr stadtfindet Überfahrt mit der Fähre auf die Insel

Es kommt einem in diesen Tagen zum ersten mal vor, als hätte die Zeit hier ein greifbaren Ende in Sicht. Das Semester an der Uni ist schon mehr als halb gelaufen. Die freien Tage im Mai möchte ich noch einem dafür nutzen die Gold Coast besser zu erkunden. Mit dem Skateboard mache ich mich oft auf den Weg um auch die Wohnsiedlungen der Australier anzuschauen. Ein riesen Kanalsystem ermöglciht es vielen direkt am Wasser zu wohnen. Der Typische Australier in der Stadt besitzt her ein Einfamilienhaus, ein Auto (oft ein Pickup der Australischen Automarke) und ein Boot bzw Jetski.

In der Gold Coast wohnen fast alle am Wasser Australische Häuser ganz typisch mit eigenem Boot in dieser Gegend Ein Teil der Uni im Grünen. Am Horizont sieht man die Hochhäuser von Surfers Paradise  Ein Lernraum an der Uni. Ich konnte es kaum glauben wie aufwändig und verrückt manche Sachen dort gestaltet sind

Den Tag der Arbeit am 1.Mai hat man auch hier als Feiertag. Gut für die Arbeitnehmer ist, dass Feiertage die auf das Wochenende fallen trotzdem einen freien Tag am Montag zu folge haben. Ich habe den Tag mit zwei Jungs auf dem Wasser mit surfen verbracht. Wir werden schon immer besser sind aber immer noch totale Anfänger und werden öfter von den Wellen vom Bord gerissen als es uns lieb ist :D

 

 

21April
2016

Tauchen - Tagestrip - Alltag

 

Hi ihr alle zusammen.

Es sind schon wieder ein paar Wochen vergangen und ich hoffe euch geht es noch immer gut!

In dieser Woche mussten wieder ein paar Projekte für die Uni beendet werden. Am Dienstag habe ich meine erste Klausur geschrieben und kam ganz schön ins grübeln wegen den Fachbegriffen auf englisch.

Freizeit mäßig läuft alles wie es sein sollte. Man trifft sich immer noch andauernd mit vielen internationalen Studenten und unternimmt Grillabende oder Sport wie Schwimmen oder Volleyball. Am letzten Sonntag sind wir mit 8 Leuten mit einem gemieteten Bulli für einen Tag zu einem nahe gelegenen Nationalpark gefahren. Wir hatten im Springbrook Nationalpark gutes Wetter und konnten in Lagunen unter Wasserfällen schwimmen. Das so genannte Hinterland ist grün und vielfältig wie die Natur bei uns. In der letzten Woche habe ich meinen ersten Tauchgang in Australien angetreten. Durch eine Kooperation einer Tauchschule mit der Uni bekommt man als Student gute Konditionen, weshalb ich meinen erweiterten Tauchschein angefangen habe. Der erste Tauchgang war super und ich konnte auch unter Wasser mit meiner GoPro viele bunte Fische filmen. Im Nachhinein muss ich wohl ein kleines Video zusammen schneiden...

Der zweite Tauchgang am vergangenen Montag war in der Nacht! Wir waren mit 4 Tauchern bei Vollmond im offenen Meer Tauchen. Total spannend und zunächst waren wir ziemlich nervös wegen der Strömung und möglicherweise gefährlichen Fischen (Haien)! Die ersten 10 Minuten haben sich die Augen so gut an die Dunkelheit gewöhnt das wir die erste Zeit ohne Taschenlampen tauchen konnten.

Heute höre ich mir einen Vortrag eines Australischen Soldaten an der Universität an. Der kommende Montag ist mit dem Gedenken an die Kriegsopfer der höchste Australische Feiertag.

Im Gespräch mit vielen Australiern konnte ich erfahren dass die meisten gar nicht an den Klimawandel und die Erderwärmung glauben. Für mich absolut unverständlich, da es hier noch nicht einmal eine Ozonschicht gibt, die vor Jahrzehnten noch da war. Die Regierung sei sich bis heute auch nicht einig ob Maßnahmen gegen einen nicht anerkannten Wandel ergriffen werden sollen.

Die ganzen Themen schreibe ich mir auf und hab schon eine ganze Liste „Lustiger“ Sachen zusammen. Gespannt was man noch erfahren kann.

Wasserfall im Springbrook Nationalpark Die Aussicht aus den Bergen des Hinterlandes bis zum Meer Wasserfall von Oben im Nationalpark Das was unsere Gruppe des Tagesausfluges. Wir sind viel gewandert Erster Tauchgang in Southport, Gold Coast Nahe an den Wasserfall heran gelaufen. Hatten eine super Aussicht

 

12April
2016

Osterferien - Tasmanien

 

Die Osterferien sind um und die Reise nach Tasmanien ist gut überstanden. Am Mittwoch vor Ostern sind wir zuerst nach Sydney geflogen, weil es keinen Direktflug nach Tasmanien gibt. Den Aufenthalt haben wir genutzt und sind drei Tage in der größten Stadt Australiens in einem Hostel unter gekommen. Zwei Tage Sightseeing und ein Tagestrip zu den nahe gelegenen Blue Mountains ließen die Tage wie im Flug vergehen. Die Stadt ist modern und etwas gestresster als der Rest Australiens. In den Tagen haben wir extrem viele Kilometer zu Fuß gemacht. Das Wetter war dabei wieder herrlich sonnig. Vorher hatte man schon eine klare Vorstellung von Sydney, weil die Oper und das Hafengebiet auch bei uns öfter auf Fotos zu sehen ist. Letztendlich hat sich die Vorstellung überhaupt nicht bestätigt. Sydney ist richtig schön aber doch ganz anders. Auf dem Trip zu den nahegelegen Blue Mountains hat uns ein Australier alles über die Aborigines erzählt und wir haben jeden Busch und jedes Tier erklärt bekommen. Die zweit gefährlichste Spinne der Welt gleich mehrmals zu sehen war schon spannend. In Tasmanien sind wir knapp 2000km mit zwei Bullis und sechs Studenten durch die Natur gefahren. Vom Verleih der Autos haben wir eine Karte bekommen auf der im laufe der Jahre Geheimtipps zum Übernachten eingezeichnet wurden. Somit mussten wir keinen offiziellen Zeltplatz anfahren sondern standen über Nacht fast immer alleine an Seen oder schönen Orten auf uns gestellt. Große Waldbrände haben die Insel in diesem Sommer in weiten Teilen zerstört. An vielen Stellen qualmte es noch und die schwarzen Wälder waren teilweise verlassen von jeglichen Tieren. Trotzdem gab es in der Woche unfassbar viele Tiere zu sehen. Die meisten leben sogar weltweit nur auf der Insel wie z.b. der Tasmanische Teufel. Vom Regenwald bis zu trockenen Steppen hat die Insel alles zu bieten und ist deutlich größer als gedacht. Wir haben am Strand sogar Pinguine umherlaufen sehen. Um ganz Tasmanien zu sehen wären auch 4 Wochen nicht zu lange.

Diese Woche an der Uni kam es zu einem Austausch unterschiedlichster Reiseerfahrungen, weil nahezu alle Studenten in den Ferien durch Australien oder sogar Neuseeland gereist sind. Es gibt wieder viel zu tun aber nicht so viel zu schreiben über eine Arbeitswoche. Es ist ganz cool fast alle Uniprojekte in Gruppenarbeit zu machen. Wir haben Spaß dabei und mit mehreren ergänzt man sich ganz gut. An diesem Wochenende bin ich mit dem Studententicket umsonst mit der Bahn nach Brisbane gefahren und hab die nahegelegene Großstadt besichtigt. Durch die Stadt schlängelt sich ein Fluss der auch umsonst mit unseren Tickets befahren werden konnte. Somit sind wir 2,5 Stunden auf dem Wasser gewesen und haben die nächste moderne Stadt gesehen.

Es freut mich immer viel von euch zu hören und das der Frühling in Deutschland voll im Gang ist und der Frühsommer bald kommt. Habe hier einfach mal eine ganze Bildersammlung zusammen gestellt, für die die Zeit zum durchstöbern haben :)

 

Genau auf der anderen Seite der Welt. In beide Himmelsrichtungen ca die gleiche Entfernung nach Deutschland Blue Mountains, Sydney Sydney Sydney Sydney Blue Mountain, Sydney Tasmanien. Die gemieteten Bullis Wineglass Bay, Tasmanien Abends schwimmen in Tasmanien Die Gruppe vom Trip Cradel Maountain, Tasmanien Grüne Zweige nach dem Waldbrand im schwarzen Wald Tasmanien Tasmanien Tasmanien Wineglass Bay, Tasmanien Spaßfoto in Tasmanien Übernachtung am See Wanderung am Cradel Mountain, Tasmanien Wanderung am Cradel Mountain, Tasmanien Tasmanien Wanderung durch Tasmanischen Wald Ein über 100m hoher Wasserfall in Tasmanien Frühstück alleine im Wald Übernachtung am See, Tasmanien Tasmanien Unterwegs in Tasmanien The Nut - in Tasmanien Unsere Gruppe in Tasmanien Tasmanien

22März
2016

Das war es schon mit dem ersten Monat!

 

Voll in Australien angekommen ist plötzlich schon der erste Monat vergangen. Ich würde schon sagen, dass es sich mittlerweile wie ein Zuhause anfühlt. Auch an Deutschland denkt man hier oft, weil man beginnt alle Dinge zu vergleichen. Wie unterschiedlich doch von Supermarktpreisen bis hin zu den Gesetzen alles sein kann. Die Kultur ist wie ein Eisberg habe ich mir sagen lassen. Man sieht auf den ersten Blick nur wenig aber es verbirgt sich viel dahinter. :)

Für das Semester gab es in den letzten Wochen auch schon einiges zu tun, was aber durchweg Spaß machte. Meine drei Kurse lauten:

Creative Engineering

Construction Materials und

Language and Communication for Sciences

Sehr strukturiert gibt es hier fast jede Woche eine Hausarbeit abzugeben oder Präsentation zu halten. In der heutigen Laborübung haben wir praktische Übungen mit Beton durchgeführt. Ziemlich genau das was ich in der Ausbildung gelernt habe wurde verlangt, jedoch mit ganz anderen Methoden.

In den letzten Tagen sind wir öfter mit dem Bus zu nahegelegenen Orten wie Currumbin, Byron Bay oder Burleigh Heads gefahren. Meistens sind wir mit einer kleine Gruppe von Studenten unterwegs. Vor ein paar Tagen waren die Surf Weltmeisterschaften in Coolangatta (1h von Surfers Paradise entfernt). Die weltbesten Surfer haben wir uns natürlich hautnah angeschaut.  Von der Uni wird immer noch viel außerhalb der Vorlesungen organisiert. Diverse Touren oder Veranstaltungen auf dem Campus an denen man immer noch jeden Tag neue Studenten kennen lernt sind echt genial. Heute waren Aborigines auf dem Campus und ein Tierpark kam mit Krokodil und Schlangen um etwas an der Uni zu bieten.

Ab morgen beginnen hier die Osterferien die bis eine Woche nach Ostern gehen. In einem Tutorium gestern hat eine Professorin Ostereier verteilt wobei ich mir nicht sicher bin ob überhaupt einige der Studenten in dem Kurs Ostern feiern, da den Kurs überwiegend Asiaten besuchen.

Für die freien Tage haben wir mit einer Gruppe von sechs Leuten einen Trip nach Tasmanien geplant. In zwei Bullis wollen wir über die Insel fahren und die Autos auch zum schlafen nutzen. Tasmanien ist sehr weit im Süden und entspricht ca. unseren Temperaturen im Herbst.

Auch wenn es noch früh ist wünsch ich euch schon einmal Frohe Ostern! :-)

Surfers Paradise aus der Sicht des höchsten Gebäudes    Am Strand von Currumbin Gruppenarbeit in der Uni mit Australiern Das Publikum bei den Surf Weltmeisterschaften Mein Team bei einer Stadtrally von der Uni Sonnenuntergang.. Mit Ronny und Elias auf dem Weg zum Surfen Surfers Paradise von Oben

 

08März
2016

Die erste Uni-Woche

Am Strand von Surfers Paradise Die UniversitätByron BayEin Selfie mit einem Känguru ist ein Muss in Australien laut Reiseführer :)Mein Mitbewohner Elias und ich beim am ersten SurftagGold Coast am Strand

  Blick auf die Hochhäuser von Gold Coast     

Nach den ersten Tagen im Hostel verlief die Wohnungssuche sehr glücklich für mich. Seit nun schon zwei Wochen wohne ich in einem Appartment direkt in der Stadt Gold Coast im Stadtteil Surfers Paradise. Die Wohnung teilen sich zwei Schwedinnen und ein Österreicher mit mir. In der internationelen WG gefällts mir sehr gut und die Lage in der Nähe des Strandes und direkt im Stadtzentrum ist perfekt. Mein Zimmer teile ich mir mit Elias aus Österreich um die Miete gering zu halten. Wohnungen voll möbliert zu vermieten ist hier üblich, was mir sehr entgegen kommt und ich keine Ausstattung für wenige Monate anschaffen muss. Meine Adresse für die nächsten Monate lautet:

26 Markwell Avenue, Surfers Paradise QLD 4217

In der ersten Woche an der Uni hat die Universität einiges auf die Beine gestellt, um sich und das Land vorzustellen und einen sozialen Austausch der neuen Studenten zu erleichtern. Einführungsveranstaltungen in jedem Kurs, Stadtrally, Strandtouren und Campusspiele standen auf dem Programm. Die Organisation ist super. Nachdem wir die Stadt kennen gelernt hatten ging es für drei Tage auf einen von der Uni organisierten Trip nach Byron Bay (einem zwei Stunden entfernten Ort). Dort lernte ich viele Studenten kennen mit denen ich vermutlich das ganze Semester zu tun haben werde. Aktivitäten wie die erste Surfstunde kamen gut an, auch wenn das tatsächlich ziemlich anstrengend sein kann.

Dann begann die erste Vorlesungswoche in der wieder alles anders war als in Deutschland. Das Studiensystem ist im Vergleich zum Selbstlernsystem in Europa sehr verschult. Hausaufgaben, Anwesenheitspflicht und Abgaben vieler Texte und Gruppenprojekte stehen hier an. Dafür wird hier einem aber deutlich mehr Hilfe angeboten. Die moderne Ausstattung und der Campus dürfte auch ein Vorbild für uns sein. Ich frage mich schon den ganzen Aufenthalt woher das Land den Wohlstand hat den man hier antrifft. Eigentlich kennt man keine namhaften Firmen aus Australien und weiß nur das viele Rohstoffe exportiert werden. Die Infrastruktur und das Öffentliche Leben ist hier extrem modern.

In Gold Coast halten sich gerade jetzt im Spätsommer viele Touristen aus Australien und Übersee auf. Die Straßen und Bars sind abends voll junger Leute und am Strand sind sehr viele Familien anzutreffen. Die Australier sind ein sehr freundliches Volk und leben etwa wie die Spanier/Griechen mit gutem Wetter in den Tag hinein. Die meisten internationalen Studenten an der Uni kommen aus Norwegen, Schweden, USA und Deutschland für ein paar Semester oder das ganze Studium hier her.

Achja, vor meiner Reise habe ich in Deutschland von vielen gehört, dass ich mich vor den Tieren in acht nehmen  soll was ich bis dahin eigentlich nicht so ernst genommen hatte. Mitlerweile habe ich hier aber Riesenspinnen (größer als Vogelspinnen), Flughunde von der größe eines großen Rabens und einiges mehr hautnah gesehen. Im Meer wurde ich von einer Qualle berührt was zunächst sehr weh tat. Nach einer Stunde ließ der Schmerz aber nach und es blieb kein Schaden (als "Ungefährlich" schätzte der Lifeguart die Quallen ein).

Jetzt ist auch schon die zweite Woche an der Uni angefangen. Meine englischen Lücken der ersten Tage sind gefühlt kleiner geworden und mit den Studenten aus den ersten Tagen trifft man sich hier täglich. Es darf gerne so weiter gehen.

Viele Grüße nach Deutschland :-)

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